Tataaaa, Tatar!

Wenn eines gibt, wonach ich immer lechze, dann ist es Thunfischtartar. Es ist die Liebe meines kulinarischen Lebens. Steht es irgendwo auf einer Restaurant-Karte schreie ich: Haben wollen! Zaubere ich selbst ein Dinner, dängelt alles in mir nach… TATAR! Ach, ich könnte es mein ganzes Leben lang unentwegt essen. Als Frühstück. Zum Mittag. Abends. Ja, selbst nachts, wenn ich von einer Party komme (da würde ich den Döner links liegen lassen), würde ich in den rohen Fisch beißen. Ich glaube, ich wäre der perfekte Eskimo. Jedenfalls, was das Essen angeht. Alles andere: Nö. Das ewige Eis mit seiner ewigen Kälte lockt mich nicht so sehr. Das merke ich auch jetzt gerade wieder. Endlich ist der Winter vorbei. Die Sonne lässt sich öfter und länger blicken, die Strahlen kitzeln meine Haut – was bei mir wie ein Glückgefühlebooster wirkt und Tatendrang auslöst.

So, und nun gibt’s auch von mir eine Portion Glücksgefühle – und zwar in Form dieses Tartars!

Für zwei Portionen (ich rechne hier als Vorspeise) braucht ihr:

140 Gramm Thunfisch (roh)
7 Stiele Korianderblätter
1/4 Avocado
1/2 Teelöffel Erdnussöl
1/2 Sojasoße
1/2 Teriyakisoße
ein Spritzer Limettensaft
Meersalz
Gemahlener Pfeffer

Let’t do it!

So, das wird ne schneller Nummer. Den Thunfisch ganz fein hacken. In eine Schüssel legen. Mit den Korianderblättern und der Avocado selbiges tun, zum Thunfisch geben. Einmal mit der Hand durchmischen. Erdnussöl, Sojasoße, Teriyakisoße und Limettensaft unterrühren. Mit Meersalz und Pfeffer abschmecken. That’s it! Und jetzt genießt es!

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