Vergiss Sushi, iss Kimbap!

Die Headline sagt’s ja schon: Einfach mal was anderes probieren – und zwar Kimbap. Was das ist? Die koreanische Variante von Sushi, die ohne rohen Fisch gemacht wird.

Und was kommt da rein? Alles mögliche! Zum Beispiel Gurke, Speck, Omelette, Spinat, Rettich oder auch Früchte wie z.B. Mango. Man kann schon vier oder fünf Zutaten in einer Rolle verarbeiten. Das ist sogar typisch – und damit anders als die minimalistischen Sushirollen, bei denen oft nur eine Zutat verwendet wird. Allerdings hat unser Kimbap einen leicht japanischen Einschlag, denn wir konnten einfach nicht ohne Wasabi und Sojasoße – davon wollen die Koreaner hingegen nichts schmecken!

Also, was brauchen wir für rund 30 Rollen?

  • geröstete Algenblätter (Nori oder Gim), 4 bis 5 Stück
  • Klebreis (400 Gramm)
  • 6 EL Reisessig
  • 1 EL Zucker
  • 1 EL Salz
  • ca. 100 Gramm Speck
  • ein Omelette mit Salz und Pfeffer
  • ca. zwei Möhren (kommt auf die Größe an)
  • eine Mango
  • sechs bis acht Garnelen in kleine Stückchen geschnitten
  • Sushimatte
  • Wasabi (gibt’s in der Tube)
  • Sojasoße

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Als erstes widmen wir uns dem Klebreis. Dafür wird erst der Reis gewaschen. Wie das geht? Reis in einen Topf füllen und ins Waschbecken stellen, Wasser laufen lassen, bis es über über den Topfrand quillt. Ca. 30 Sekunden lang. Nun sollte der Reis gewaschen sein. Einen Restwasseranteil von ca. einem Zentimeter über dem Reis stehen lassen.

Das Wasser mit dem Reis zum Kochen bringen, aber nicht den Deckel vom Topf nehmen. Wenn das Wasser kocht, die Hitze reduzieren und den Reis 15 Minuten köcheln lassen, aber trotzdem den Deckel nicht entfernen. Danach den Topf vom Herd nehmen und den Reis fünf Minuten quellen lassen – mit geschlossenem Deckel.

Währenddessen das Salz mit Zucker und dem Essig verrühren.

Sind die insgesamt 20 Minuten rum, einfach den Reis mal antesten. Er sollte schön weich sein. Ist er es nicht, weiter quellen lassen. Ist er perfekt, wird er in eine Schüssel umgefüllt und mit der Salz-Essig-Zucker-Mischung vermengt. Abkühlen lassen, bis auf Zimmertemperatur.

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Nun machen wir uns an die Zutaten für die Füllung. Die Garnelchen in Ministückchen schneiden, Omelette, Möhren, Mango und Speck ein Streifengewand verpassen.

Nun die Noriblätter auf die Sushimatte legen, Reis auf den Blättchen verteilen, in der Mitte einen ca 1 cm langen Streifen mit Wasabi ziehen – der Breite nach. Nun nach Lust und Laune in der Mitte über dem Streifen belegen. Wir haben zum Beispiel Omelette und Garnele in einer Kimbap-Rolle vereint, aber auch Speck, Möhre und Omelette oder auch Mango, Möhre, Speck und Omelette. Man kann es aber auch komplett vegatarisch machen, ganz wonach einem der Sinn steht.

Nun das Algenblatt mit dem Belag der Länge nach zusammenrollen – samt Matte. Man braucht sie aber nicht zwingend, dem einen kann es damit leichter fallen, der andere rollt lieber pur. Dann die Rolle in ca. fünf oder sechs Stücke schneiden.

Zum Schluss haben wir etwas Wasabi mit Sojasoße in einem Schälchen angerührt und die Kimbap-Rollen dort eingetaucht und in den Mund geschoben.

Lecker und anders war’s! Das machen wir garantiert noch einmal! Zum besseren Verständnis gibt’s hier ein Video, an dem wir uns orientiert haben.

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Comments
7 Responses to “Vergiss Sushi, iss Kimbap!”
  1. lybertine sagt:

    Das sieht richtig lecker aus und wenn ich mir die Anleitung durchlese, krieg ich Lust darauf Sushi bzw. Kimbap zu essen,

    Mfg lybertine

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    • schlemmerella sagt:

      Danke für deinen Kommentar :). Der erste auf meinem neuen Blog… Jucheee! Ich teile meinen alten Blog gerade in zwei auf, da ich zwei Schwerpunkte habe. Also, da ist noch ein bisschen Arbeit, die ganzen Rezepte umzuheben. ich besuche dich demnächst auch mal ;). Und: Kimbap ist wirklich eine ganz tolle Alternative zu Sushi, das ich aber auch seeehr mag. Liebe Grüße!

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  2. Tring sagt:

    Ich liebe Kimbap! Ich kenne es bspw. in der Eierstreifen, Möhren, Gurken, Thunfisch+Mayonnaise Version… Und darüber habe ich mich überhaupt erst ans Sushi-Essen mit rohem Fisch getraut 😉

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    • Thunfisch und Mayonnaise drin – das hört sich auch sehr toll an. Kann ich mir gut vorstellen. Vielleicht mache ich das auch mal so. Ich mag ja auch immer diese Lachssalat-Sushi-„Tütchen“ (weiß die korrekte Bezeichnung leider gerade nicht, *schäm*). Aber die sind auch mit Mayo und eben Lachs. Seeeehr lecker.

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  3. Linh sagt:

    Eigentlich ist der Unterschied zum Sushi ein ganz anderer 😀
    Und zwar, dass der Reis nicht wie Sushi mit Reisessig gekocht wird!
    Durch die vielen Zutaten und Sesamöl, braucht man kein Soja mehr zum dippen^^

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